Brigitte und ich haben vieles was uns verbindet. 2013 lernte ich Brigitte bei einem Projekt kennen und schnell wurde klar, dass da 2 Menschen aufeinandertrafen, die ähnlich ticken. Bei all unserem Wirken sind wir beide aufgaben- sowie teamorientiert und nicht darauf aus uns einen Tempel zu bauen. In Organisationen mit Führungsaufgaben betraut, achten wir das Individuum, versuchen jedem Einzelnen gerecht zu werden und erreichen trotzdem Teamziele, die sich sehen lassen können. Hintergrund ist, wir werden auch im betrieblichen Kontext als Coach wahrgenommen, der unterstützt, aber auch fordert, der ein ehrliches Wort spricht und gegenüber dem man offen sein kann. Zudem sind wir komplexe Denker, können vom Kleinen aufs Große schließen und vice versa. So kann Wachstum generiert werden, an dem alle partizipieren: Unternehmen und Mitarbeitende. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass wir darauf achten nicht fremdbestimmt zu sein, wir unser Leben (im Rahmen unserer Möglichkeiten und ohne anderen etwas vorzuschreiben) also selbst bestimmen und dafür nicht immer den einfachsten, dafür aber einen in Summe zufriedenen Weg gehen. Das heißt natürlich auch, dass unsere Lebensläufe nicht so geradlinig und stetig sind, sondern dass wir Veränderungen gezielt angehen und Chancen ergreifen anstatt abzuwarten und die Verantwortung für unser Leben aus der Hand zu geben. Zudem lieben wir Herausforderungen.

Menschen mit den unterschiedlichsten Werdegängen zu ihren individuellen Zielen zu begleiten ist eine davon, die wir mit Leidenschaft ausüben. Ein ehrliches und authentisches aber auch einfühlsames Umsetzen ohne Schnörkel steht bei uns im Vordergrund. Dabei denken wir nicht in Defiziten, sondern in Potenzialen.

„Wer weiß, wie er sein Leben gestalten muss, um glücklich zu sein,
muss nur noch den Mut finden, es auch zu leben.“ John Irving


Ich, Petra, startete meine berufliche Laufbahn als Krankenschwester -mein ausdrücklicher Wunsch- und war nach der Lehre in einer Privatklinik auf einer psychotherapeutischen Station tätig. Schnell fand ich mich jedoch in verschiedensten Gruppentherapiesitzungen als Co-Therapeutin wieder. Toll, nur was hatte das mit meinem erlernten Beruf zu tun? Nichts und irgendwie füllte mich meine Arbeit auch nicht mehr aus. Was Neues musste her. Aber was? Sich mehr der Psychologie widmen, nachdem eindeutig Fähigkeiten vorhanden waren? Ich beschloss erst mal mein Abitur an einem Kolleg (Ganztagsschule) nachzuholen. Von Wirtschaft wenig Ahnung, entschied ich mich dann dazu Volkswirtschaft zu studieren. Und vielseitig interessiert, wählte ich als weitere Hauptfächer Unternehmensführung und Controlling sowie europäisches Gemeinschaftsrecht. Nur wie finanzieren? Weiter als Krankenschwester arbeiten? Nein, der Drops war gelutscht. Also rein in die Selbstständigkeit zunächst als Trainerin für diverse Fachthemen wie Mathe für Hauptschul-Nachholer, Buchhaltung, Controlling, Steuerrecht, MS-Office, etc. und zunehmend als Trainerin für Soft Skills in Firmen. Dazu besuchte ich Workshops zu Rhetorik und Co. Bald nach dem Studium, tauchte ich praktisch, mit Interimsmandaten versehen, in die Themen Unternehmens-, Mitarbeiterentwicklung, Standortausbau als auch Restrukturierung und Sanierung ein. Frei nach dem Motto von Virginia Satir: „Was ich heute bin, ist ein Hinweis darauf, was ich kann, aber nicht auf mein tatsächliches Potential.“, bin ich immer bereit neue Herausforderungen anzugehen und das mit Erfolg! Das Geheimnis dahinter: Habe ich ein Bild, eine Vorstellung, lege ich los und setze um. Ist das nicht der Fall lasse ich lieber die Finger davon. So bin ich schon in den unterschiedlichsten Branchen tätig geworden. Das Lernen fällt mir leicht und so bilde ich mich stetig weiter. Nach dem Studium folgte unter anderem eine psychotherapeutische sowie 2 Coaching-Ausbildungen und aktuell beschäftige ich mich intensiv mit Organisationspsychologie. Neben dem Coaching und Andanto, stehe ich heute KMU’s bei der strategischen Ausrichtung der Firma, der Organisationsentwicklung bis hin zu Restrukturierung und Sanierung zur Seite und gründete vor einiger Zeit eine GmbH. Diese unterstützt Firmen bei einer gesunden Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung, also auch im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, und stellt onlinebasierte Organisations- und HR-Entwicklungstools zur Verfügung. Und wenn noch Luft herrscht, bin ich ehrenamtlich tätig bei der INQA und bei dem VDSI e.V. Themen sind der Arbeit- und Gesundheitsschutz und Mittelstand 4.0.

Brigitte startete als Bürokauffrau in einem Möbelhaus durch. Allerdings war nach der Ausbildung erst mal Ebbe und statt der Büroarbeit winkte vorübergehend ein Kantinenjob. Nicht die Traumarbeit, aber besser als arbeitslos zu Hause rumhocken war es allemal. Schon bald ergaben sich neue Möglichkeiten, und dank Ihrer schnellen Auffassungsgabe, Flexibilität und eisernen Disziplin sollte es bei einer großen Autovermietung die Karriereleiter schnell nach oben gehen. Schließlich kamen die 2 Kinder und der Fokus veränderte sich. Als ihr Mann recht früh verstarb und sie plötzlich die alleinige Verantwortung für 2 Kleinkinder hatte, galt es fortan den Unterhalt der Familie selbst sicherzustellen. Während andere in eine Krise fallen, sah es Brigitte mit den Augen von Max Frisch: "Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen." Sie fand eine Bürotätigkeit in einem kleinen Betrieb. Der Betrieb wuchs und sie mit. Mit dem Wachstum kamen die Strukturen, es war nicht mehr jeder für alles zuständig und Brigitte hatte die Chance in die Finanzbuchhaltung einzusteigen. Gesagt getan und getreu Ihrem Motto: „Ganz oder gar nicht“, bildete sie sich neben Job und Kindern fort, um der Aufgabe auch gerecht zu werden und schon bald war sie die Leiterin der Abteilung. Durch den Verkauf des Betriebes an ein amerikanisches Unternehmen wurden die administrativen und verwalterischen Aufgaben zu einem Teil ins Ausland verlagert. Mit der Umstrukturierung standen neue, große Veränderungen an und neue Türen taten sich auf. Statt zu resignieren, jammern oder dem Betrieb den Rücken zu kehren, nahm Brigitte die Herausforderungen an und wurde Assistenz der Geschäftsführung des Chemieunternehmens, welches nun zu einem großen Konzern gehörte. Allerdings weisen die Amerikaner gerne nach einiger Zeit ihren Führungskräften andere Posten zu. Die Geschäftsführung wurde also nach rund 3 Jahren an einen anderen Standort versetzt und der damalige Marketingmanager wurde nun Geschäftsführer. Da er weitaus mehr Potential in ihr sah und vor allem ihre kreativen und kommunikativen Fähigkeiten schätzte, übergab er Brigitte die Marketingarbeit soweit sie nicht konzernseitig gesteuert wurde. Das neue Tätigkeitsfeld eröffnete ihr die Möglichkeit eine andere Seite ihres Könnens zu leben: das Gestalterische und Visuelle sowie sich in andere (Kunden, Vertriebler und Entwickler) hinein zu versetzen. Doch, wie amerikanische Konzerne nun mal ticken, nach ein paar Jahren wurde auch die Marketingabteilung ausgesourct und es galt für sich zu klären, ob es der Tod auf Raten sein sollte, oder Brigitte sich in einem anderen Unternehmen neuen Aufgaben widmen wollte. Sie beschloss zu gehen und bewarb sich erfolgreich. Ursprünglich als Assistentin des Vorstandes und Teamleiterin eines 8-köpfigen Teams eingestellt, war sie binnen kurzer Zeit für die Personalentwicklung und das betriebliche Gesundheitsmanagement, welches auf ihre Initiative hin eingeführt wurde, verantwortlich. Analog ihrem Credo, “Wenn, dann richtig!“ absolvierte sie eine Ausbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager und hängte auch gleich eine Coachingausbildung dran. Bald schon wurde die Arbeit mit Menschen zu ihrem Steckenpferd und sie entschied sich mit ihren Qualifikationen und Fähigkeiten nebenberuflich als Coach und BGM-Expertin tätig zu werden. Die Arbeit in der Festanstellung wurde zunehmend mühselig, was erst mal nichts mit der Aufgabe zu tun hatte, sondern, dass sich die Einstellung dazu geändert hatte. Nur noch für den Euro arbeiten ist allerdings nicht sinnig, wenn dabei keine Freude empfunden wird und dadurch wenig Energie außerhalb der Arbeit bleibt. Also wagte sie den Sprung ins kalte Wasser in die vollständige Selbstständigkeit. Glückwunsch Brigitte, auch du folgst deiner Intuition, verlässt dich auf dein Gefühl, dein Bild!

Ob im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement, Führung, Mitarbeiterentwicklung, Coaching von Führungskräften und Personen in Top-Positionen, wir sind mit Spaß, Freude und viel Energie dabei. Und zwar genau so lange wie es uns Energie, Spaß und Freude bringt!